Alle Beiträge von Klasse10

Schüler*innen der Klasse 10d der Albrecht-Dürer-Oberschule, die am Großstadt - Lyrik Projekt teilnahmen und die Ergebnisse und Erinnerungen auf dem twentyninepoets.de Blog festhalten.

29Poets – Making-of

Twentyninepoets  –  ein Blogprojekt im Deutschunterricht
der Klasse 10d der Albrecht-Dürer-Oberschule in Berlin
mit dem Thema „GROSS STADT LYRIK“.

Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Arbeit.
Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, das Projekt vielfältig zu
gestalten, damit ihr Freude dabei empfindet und unsere Arbeit
genießen könnt. Viel Spaß dabei!


Danke an pavlova für den Song „Forever Away“…
www.freemusicarchive.org

Abschlussveranstaltung

Wir bedanken uns für die Unterstützung unseres Blog-Projektes
durch die Tui-Stiftung ! Hier ein Beitrag über unsere Abschlussveranstaltung am 19. 01.2017 im Musiksaal der ADO.


„Die 29 poets stellen ihre Ergebnisse aus der Medienwerkstatt vor:
Schüler und Schülerinnen der 10d des Albrecht-Dürer-Gymnasiums in Berlin-Neukölln haben den Unterrichtsstoff „Lyrik“ crossmedial umgesetzt – die Jugendlichen näherten sich mit Schnipselgedichten, die zu Videos montiert wurden, einer Mannequin-Challenge vor dem Rathaus oder einem Berlin-Rap dem Thema „Gross Stadt Lyrik“.

Kooperation mit Medienwerkstatt Vincentino

Ein Blick für Sekunden


Du gehst dein Leben lang auf tausend Straßen,
siehst Menschen, die dich vergaßen.
Es kann ein Feind sein, es kann ein Freund sein.
Zwei Sekunden stumm, es folgt ein Blick…
große Pupillen, die Lider.
Es kommt dieser Blick vielleicht nie wieder…
Wie zwei Fremde sieht man hinüber.
Kein Mensch dreht die Zeit zurück,
man wünscht sich gegenseitig nur noch viel Glück…

Danke an Elvana Gjata für den Song „Me ty-Elvana Gjata“!

Lyrik ist…

 

Was ist Lyrik?

Diese einfach wirkende Frage ist scheinbar umso schwerer zu beantworten, je mehr man sich mit Lyrik auseinandersetzt. Nur, wenn man sich eingehend mit dem Thema beschäftigt, zeigt sich seine facettenreiche Gestalt. Lyrik ist nämlich soviel mehr als eine Aneinanderreihung von sich reimenden Zeilen. Denn nicht alles, was sich reimt, ist Lyrik und nicht alles, was Lyrik ist, reimt sich. Metrum und Takt*, Vergleiche und Metaphern°, Personifizierung, Neologismus und Rhetorik^ sind für viele Menschen relativ nichtssagend. Aber wenn man über den Tellerrand hinausschaut und die Vorstellung von Lyrik als simples Reimen von Worten hinterfragt, zeigt sie sich in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit.

*= Als Metrum wird die regelmäßige Abfolge von betonten und unbetonten Silben bezeichnet. Die kleinste metrische Einheit (zwei oder drei Silben, von denen eine betont ist) nennt man Versfuß oder Takt.

°= Vergleiche dienen der Veranschaulichung. Sie sind häufig an den Vergleichswörtern wie oder als erkennbar. Metaphern sind sprachliche Bilder, sie haben eine übertragende Bedeutung. Eine einfache Form der Metapher ist ist der verkürzte Vergleich. Dabei fehlen die Vergleichswörter.

^= Wenn Dinge und Gegenstände handeln wie Menschen, spricht man von einer Personifizierung. Neologismen sind Wortneuschöpfungen. Das können einfache Wortabwandlungen oder Worterweiterungen sein, aber auch komplett neu erfundene Wörter. Rhetorische Fragen werden nur zum Schein gestellt. Eine Antwort wird nicht erwartet.

Henri

Das Projekt geht allmählich zu Ende

Leider nähert sich unser Projekt dem Ende zu! Die letzten 10 Unterrichtswochen sind rasend schnell vergangen! Es war sehr gut, dass wir an solch einem Projekt teilnehmen konnten, denn jetzt kennen wir uns mit dem Thema „Lyrik“ relativ gut aus und es hat sich gezeigt, dass es gar nicht so langweilig ist, wie anfangs gedacht.

Es war auch sehr interessant, die kreativen Umsetzungen zum Thema unserer Mitschüler zu betrachten. Wir fanden den Rap von Salih, Melissa, Hassan und Lejla sehr gelungen und auch die Mannequin-Challenge. Wir hätten auch nicht erwartet, dass manche Videos am Ende sehr professionell aussehen würden, wie zum Beispiel das Making-Of Video. Es war auch endlich mal was abwechslungsreiches im Deutschunterricht, denn die Klasse fand den Deutschunterricht vor dem Projekt sehr langweilig, weil wir seit Jahren immer dasselbe machen: Texte schreiben!

Außerdem möchte wir uns bei Masch für seine technische Unterstützung bedanken, da er uns gezeigt hat, wie man Videos schneidet und wie man zu diesen Videos Beats hinzufügt.
Aber auch bei Christine und Frau Wolf möchten wir uns bedanken, da sie unsere Beiträge verbessert und uns bei Schwierigkeiten geholfen haben. Und bei unseren Mitschülern bedanken wir uns ebenfalls, für ihre tollen Beiträge, die uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Hoffentlich werden solche Projekte öfters an Schulen durchgeführt, denn sie sorgen für Abwechslungen an Schulen. Zudem können die Schüler von solchen Projekten sehr viel mitnehmen, z.B. Know- How in Bezug auf Medientechnik und den dazugehörigen Bearbeitungs-programmen.

Abschließend möchten wir uns bei allen bedanken, die dieses Projekt ermöglicht haben (Vincentino e.V. und TUI-Stiftung) und wir hoffen auf ein Wiedersehen, aber mit noch besseren Ergebnissen.

 Mehmet & Ismail

Gedichte – früher und heute

Zu Beginnn des Projektes brachte Christine Kolbe von der Medienwerkstatt des Vincentino e.V. verschiedene Gedichte mit, bei denen wir beurteilen sollten, welche aktuell sind und welche aus der Zeit des Expressionismus stammen.

Das war interessant, denn viele diese Texte von damals wirken auch heute noch sehr aktuell.

Der Begriff „Expressionismus“ wurde übrigens 1911 von Kurt Hiller für die Epoche von etwa 1905 bis etwa 1925 geprägt.

 

 

 

Leben in der Großstadt

Im Untergrund der Stadt,
Im Dunkeln der leuchtenden Farben;
Da kommt sie
die U-Bahn,
im Tunnel sieht man Licht.

„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten,
aus den Stuben, über die Sterne.“ – Jean Paul

Man fährt durch die Staßen,
trifft hunderte Gesichter,
beachtet sie nicht
und fährt einfach weiter.
Aber vielleicht
war unter ihnen
eine Route des Schicksals.

Am Morgen in der Großstadt,
wenn die Sonne heranstrahlt,
wo wir uns der Sonne freuen,
sind wir jede Sorge los.

Berdan, Tasnim M., Nevra, Quan

Street Show


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Das Projekt endet …

Das Halbjahr neigt sich dem Ende zu, genau so wie unser Projekt.
Es ging darum, eine Webseite zum Thema „Großstadtlyrik“ zu erstellen – mit der Hilfe der Medienwerkstatt von Vincentino e.V..
Im Großen und Ganzen gefiel uns das Projekt sehr, es war sehr abwechslungsreich und interessant im Gegensatz zum normalen Deutschunterricht.

Unser Beitrag für den Blog begann damit, dass wir ein Gedicht aus Raptextausschnitten zusammenstellten. Was uns daran gefiel war, dass wir selbst entscheiden durften, was für eine Art Beitrag es sein sollte und dass wir unsere große Leidenschaft miteinbeziehen durften. Die Sache, die uns am meisten Spaß machte war, dass wir uns die Lieder anhören konnten, während wir arbeiteten und auch gleichzeitig etwas mit den Liedern anfangen konnten.

Im Großen und Ganzen war die Atmosphäre locker und jeder konnte ganz in Ruhe arbeiten. Aber auch das Rausgehen auf die Straßen Berlins verlief mit sehr viel Spaß. Die Aufgabenverteilung lief gut, jeder erledigte seine Aufgaben und am Ende hatten wir sogar noch Zeit, um noch ein bisschen Unsinn zu treiben, wie zum Beispiel Kaled, der tanzte und rappte, während er aufgenommen wurde. Anstregend war es, die verschiedenen Audios aufzunehmen, da zu viele Geräusche aus der Umgebung kamen, aber auch das Filmen der Straßen verlief nicht so glatt, da einige Passanten direkt vor der Kamera standen und mit uns eine Unterhaltung führten. Die Mannequin Challenge war womöglich das peinlichste im ganzen Projekt, da wir mitten vor dem Rathaus Neukölln standen und eine beliebige Position einnehmen mussten, in der wir ungefähr eine Minute bleiben mussten. Da einige Personen nicht in der Position verharren konnten, mussten wir die Mannequin Challenge öfter aufnehmen, was ziemlich anstregend war. Dennoch haben sogar die anstrengenden und peinlichen Beiträge Spaß gemacht. Leider endet das Projekt, aber hoffentlich haben wir auch so ein Projekt auch in den nächsten Schuljahren.

Von: Onur und Muhamed Ali.

Grossstadtgeflüster – Paul Boldt

Paul Boldt – „Auf der Terrasse des Café Josty“ (1912)


vorgetragen von Mehmet und Ismail

Der Potsdamer Platz in ewigem Gebrüll
Vergletschert alle hallenden Lawinen
Der Straßentrakte: Trams auf Eisenschienen,
Automobile und den Menschenmüll.

Die Menschen rinnen über den Asphalt,
Ameisenemsig, wie Eidechsen flink.
Stirne und Hände, von Gedanken blink,
Schwimmen wie Sonnenlicht durch dunklen Wald.

Nachtregen hüllt den Platz in eine Höhle,
Wo Fledermäuse, weiß, mit Flügeln schlagen
Und lila Quallen liegen – bunte Öle;

Die mehren sich, zerschnitten von den Wagen. –
Aufspritzt Berlin, des Tages glitzernd Nest,
Vom Rauch der Nacht wie Eiter einer Pest.

Mannequin – Challenge



Die Idee zu den „Mannequin – Challenge“ Videoclips stammt von Studenten aus Florida und verbreitete sich schnell im Internet.
Wir wollten die Challenge auch zu uns nach Deutschland holen und das Großstadtlyrik Projekt war eine gute Gelegenheit.

Sonnenlicht


von Kaled & Murad

Vielen Dank an Superstar Entertainment GmbH & Co. Kg, für die Freigabe der Rechte des Liedes „Wo bist du mein Sonnenlicht“ von Grup Tekkan.


 

Interviews

 

Dieses Video zeigt eine Umfrage von Personen unterschiedlichen Alters zum Thema Lyrik. Dabei war das Ziel ursprünglich, herauszufinden, ob es Unterschiede gibt zwischen jüngeren und älteren Menschen in Bezug auf deren Meinung zu dieser besonderen Textgattung. Doch aufgrund der Uhrzeit (mittags an einem Donnerstag) und mangelnder Kooperation der Passanten, wurde das Ziel etwas verfehlt. Wir konnten immerhin eine allgemeine Umfrage auf die Beine stellen und hoffen, es gefällt euch trotzdem…

Begegnung auf dem Parkdeck

Wir waren auf der Suche nach einem guten Ort für unser Rapvideo – wir zögerten nicht lange und wählten das Parkdeck auf den Neukölln Arcaden. Dort trafen wir eine Gruppe, die komisch tanzte mit einer Aussicht auf Neukölln. Sie sahen, dass wir ein Musikvideo drehten und fragten uns, ob sie im Hintergrund tanzen dürften. Wir fanden das echt sympatisch und sagten, dass es eine gute Idee wäre. Während der Dreharbeiten gab es Probleme mit einer Darstellerin, deswegen ist die Gruppe auf dem kompletten Video. Dennoch war es eine schöne Begegnung, da wir ein paar Übungen machten, wie man frei rappt.

Grossstadtgeflüster – Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky – „Augen in der Großstadt“ (1930)



Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
dann zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder.

Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang,
die dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast’s gefunden,
nur für Sekunden…
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…
vorbei, verweht, nie wieder.

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Es sieht hinüber
und zieht vorüber…
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

Alfred


Dies ist ein kleines Gedicht zum Thema Begierde und Glück.
Erstellt  wurde es mit Textausschnitten aus diversen Gedichten und fotografiert mit einer selbstgebauten Konstruktion und der Stop-Motion Technik.

Wir freuen uns euch das Gedicht über Alfred vorzustellen, der sein Glück findet.

von Oguzhan, Salih, Hassan

Der 15. Dezember 2016

Es war der 15. Dezember 2016. An diesem Tag wurden wir in Gruppen auf die Straßen Neuköllns geschickt, um den Verkehr und die Umgebung aufzunehmen.
Unsere Gruppe bestand aus Ismail, Onur, Muhamed Ali und Mehmet Akif. Wir liefen mit Kameras die Emser Straße entlang bis zur Kreuzung der Karl-Marx-Straße, an der sich der U-Bahn- und S-Bahnhof Neukölln befand und auch gleichzeitig ein Eurogida. Wir stellten die Kameras vor einer Bar auf und drückten auf Aufnahme. Viele Menschen sahen uns merkwürdig an. Schließlich sprach uns eine ältere Dame darauf an und fragte was wir hier eigentlich tun. Wir erklärten ihr dann die Sachlage und sie meinte daraufhin, dass es sehr interessant ist. Gleichzeitig sagte sie auch, dass es viel besser ist, dass wir im Unterricht kreativ arbeiten, anstatt dort rumzuhocken und uns alte Texte durchlesen und versuchen, die zu entschlüsseln. Danach ging sie fröhlich weg und wünschte uns viel Spaß und Glück. Wir wünschten ihr auch einen schönen Tag und gingen rüber auf die andere Straßenseite in die Nähe von Eurogida. Dort stellten wir wieder unsere Kamera auf und nahmen die Menschenmenge auf. Schließlich gingen wir zurück zur Schule mit der Gruppe von Kaled und Murad.

Eure Poets

+MITGLIEDER DER 29POETS+

  1. Salih
  2. Lejla
  3. Melissa
  4. Hassan
  5. Kaled
  6. Anwar
  7. Murad
  8. Oguzhan
  9. Muhamed Ali
  10. Onur
  11. Ismail
  12. Mehmet
  13. Quan
  14. Benny
  15. Semira
  16. Zehra
  17. Michaela
  18. Berdan
  19. Nikola
  20. Chiara
  21. Tasnim M.
  22. Hatice
  23. Tasnim I.
  24. Nevra
  25. Youssri
  26. Yusuf
  27. Andi
  28. Henri
  29. Leonie

Großstadtgeflüster – Franz Werfel

Franz Werfel  – „ Der rechte Weg“ (1911)

Ich bin in eine große Stadt gekommen.
Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an,
Besah Museen und Plätze, habe dann
Behaglich eine Rundfahrt unternommen.

Den Straßenstrom bin ich herabgeschwommen
Und badete im Tag, der reizend rann.
Da! Schon so spät!? Ich fahre aus dem Bann.
Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen.

Verwandelt alles! Tausend Auto jagen,
Und keines hält. Zweideutige Auskunft nur
Im Ohr durchkeuch´ ich das Verkehrs-Gewirre.

Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch stummt mein Fragen.
Die Straßen blitzen endlos, Schnur um Schnur,
Und alle führen, alle, in die Irre.

Die Reise beginnt …

Die twentyninepoets begeben sich auf eine Reise in die tiefsten Tiefen der Großstadtlyrik. Zusammen mit den tapferen Kämpfern von Vincentino, Christine, Jette und Masch, betreten sie die Welt der Poesie. Diese Reise wird sie auf ewig verändern…

Ok, jetzt aber mal im Ernst: Wir, die Klasse 10d der Albrecht-Dürer-Oberschule in Berlin, wurden dazu „gezwungen“, ein Projekt zum Thema Großstadtlyrik durchzuführen. Am Ende des Projektes, am 19.01.2017, stellen wir unseren Blog mit allen Produkten einer Gruppe von Menschen vor, die extra zu uns kommen und Kritik geben werden. Auf jeden Fall lassen wir alles auf uns zu kommen und sind gespannt, was uns auf unserer Reise begegnen wird. Auf dem Blog „twentyninepoets“ könnt ihr alles mitverfolgen, was im Laufe des Projektes geschieht.

Wir hoffen, euer Interesse zum Thema Großstadtlyrik geweckt zu haben, und wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern unseres Blogs.Atomic Blonde 2017 movie

Henri & Hatice

Projektideen

projektgruppen_ideen_blog

Die große Planung, wie wir unser Projekt in einzelnen Gruppen gestalten werden. Wir sammelten Ideen, die uns spontan einfielen, welche umgesetzt werden können, die Großstadtlyrik repräsentieren und uns natürlich Spaß machen würden.

Hatice

Großstadt-Rap

Während wir Straßenbahn fahrn und der Banker im Stau sitzt
Flieht währenddessen grad ein Bruder vorm Blaulicht
So ist das, wenn man aus der Großstadt kommt
Du kannst erzählen was du willst, ich lass mein Herz im Block

Hier fliegt das Glück an dir vorbei und jeder Schritt hat seinen Preis
Hör, was der Typ im Hof sagt
Hier ist zwar kein Wald, doch es ist wichtig, dass man Moos hat

Du kannst es fühlen, wenn du Berliner bist
Ich inhaliere diese Straßen immer
wenn ich vorm Kaffee mit einer Shisha sitz
Und seit dem Mauerfall kommen sie auch von außerhalb
Ich spuck‘ auf den Boden
Und wenn’s dir nicht passt, bist du nicht aus der Stadt
Hier sind Viele auf Drogen

Die Hälfte auf Tash und die Hälfte im Knast
Ja, sie wollen meine Strophen
Die Hater auf Hass und die Bitches gehen ab

Ich bin Straße schon seit Jugendtagen
Der Himmel färbt sich grau, wenn die Kugeln hageln
Die hab’n gesagt, ich wär‘ talentfrei
Doch ich find‘ immer einen Endreim

Auf der Straße hängen, ist genau mein Ding

Es ist der Block der mich so macht
Ohne ihn wär ich ein Nichts                                                                                     Der Block hat mich zu dem gemacht, der ich bin

Wir danken folgenden Rappern für ihre Lines:

Ufo361-ich bin ein Berliner (https://www.youtube.com/watch?v=8MfgoWNCs_0)  19.09.2015

Olexesh-geboren in der Großstadt (https://www.youtube.com/watch?v=yVKg9GqlSo8)  04.09.2016

Ali bumaye-B.L.N (https://www.youtube.com/watch?v=YimghPOxWJo)  04.06.2015

Olexesh-nachtaktiv (https://www.youtube.com/watch?v=uimTQPRiqPc)  09.03.2015

 

Von: Ismail, Onur, Ali, Mehmet.

 

 

DIY – Platte bauen

von Jette und MASCH

+++ real existent  +++ grünanlage auf dem balkon +++
+++ 9 qm  +++ ohne bad und wc  +++ subventioniert +++

grossstadt_kartons

+++ gardinen schwere fenster +++ selten besuch +++

grossstadt_karton_jette03

+++ fernsehhölle +++  öffentlich +++

grossstadt_karton_jette01

+++ kleiner haupteingang +++ wohnen im flur +++ kein plan b +++